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Gesamter Newsbeitrag

Trinnov ST2 Raumkorrektur
14-07-15 19:23
Alter: 2 Jahr(e)


Von: Highend Guru


Kategorie: Allgemeine News, High End News

Nun hat der Alex nen Trinnov ST2 Hifi (welches eindeutig ein Computer ist) im Musikzimmer stehen...


Trinnov ST2 Hifi Testbericht
Trinnov ST2 Hifi

Trinnov ST2 Hifi - Raumkorrekturprozessor

Der ST2 Hifi ist die "abgespeckte" Version vom Trinnov Amethyst, welchen wir vor einem Jahr bereits vorgestellt haben.
Ein absolutes Highlight in unserem Sortiment.
Unserer Meinung nach sind die Trinnov Prozessoren die besten Geräte ihrer Gattung.
Die Bezeichnung "Raumkorrekturprozessor" ist dabei noch weit untertrieben, ein Trinnov korrigiert auch die Fehler Ihrer Lautsprecher.
Wenn Sie eine hochwertige HighEnd-Anlage besitzen und Ihnen der akustisch optimale Hörraum fehlt:
Testen Sie einen Trinnov, Sie werden ihn kaufen.

O:-)

Hier ein ausführlicher Erfahrungsbericht von einem netten Stammkunden (der eigentlich keinen Computer in seinem Hörraum haben wollte):

 

Vor einigen Wochen habe ich einen guten Bekannten in Hamburg besucht. Seine Kombination aus Dynamikks! DB8 und dem Trinnov ST2-HiFi hatte mein Interesse geweckt. Ich kannte diese Lautsprecher bislang nur mit seiner Nuforce Kombination - und, zu Testzwecken, an meinem Lyngdorf DPA-1. Ich finde es immer wieder interessant, verschiedene Lautsprechertypen zu hören. Bei den Dynamikks bin ich hin und her gerissen. Die räumliche Abbildung hat mich jedes Mal fasziniert, die leicht topfige Darstellung ist nicht ganz meins.

Vor einiger Zeit haben wir eben diese Lautsprecher mit meinem Lyngdorf DPA-1 gehört. Auch wenn Lyngdorf sagt, dass die Eigenschaften des Lautsprechers nicht beeinflusst werden sollen, gefiel mir die DB8 am Lyngdorf richtig gut. Die ohnehin schon gute Räumlichkeit wurde nochmals besser, und mit den Voicings, die Lyngdorf bereit hält, haben wir ein Setup gefunden, mit dem der Lautsprecher seine Topfigkeit und den Mangel an Brillianz für mich nahezu verlor.


Die Dynamikks! DB8 mit Trinnov und Nuforce 9V3SE  in Hamburg

Auf jeden Fall hat mein Bekannter "Blut geleckt". Fasziniert von den Möglichkeiten der digitalen Korrektur, entfachte eine Diskussion darüber, wieviel man denn nun am Klang herumdoktern darf - ohne den Pfad der reinen audiophilen Lehre zu verlassen. Ich glaube es herrschte Einigkeit darüber, dass ein wenig Verbiegen durchaus legitim ist. Und so verwunderte es mich nicht, als mich die Neuigkeit erreichte, dass die Nuforce Vorstufe gegen den erwähnten Trinnov eingetauscht wurde.

Das müsste ich natürlich hören. Auch, wenn ich schon im Vorfeld ahnte, dass das wohl ziemlich teuer werden würde... So kam es, dass ich einen ganzen Tag mit dem Trinnov Musik hören konnte. Und wie! Die Kombi DB8 und Trinnov tönte tatsächlich noch eine Spur besser als das, was ich in Kombination mit dem Lyngdorf erinnere. Nun stellte ich mir die Frage, wie denn wohl so ein Trinnov bei mir im Keller klingen würde. "Besoffen" von den Höreindrücken in Hamburg habe ich bei Jörg angerufen, um das Gerät direkt zu kaufen (!). Neben dem ST2-HiFi habe ich den USB Volume Control von Griffin und einen Touch Screen Monitor geordert.

Und da bin ich gleich an meinem ersten Kritikpunkt: die Bedienung. Schnell erkennt man, dass es sich um ein Gerät handelt, welches seine Wurzeln im Studio Bereich hat. Man kann den Trinnov über eine VNC Verbindung am PC oder auf dem Tablet bedienen. Eine Alternative dazu ist ein direkt angeschlossener Monitor. Um die Touch Screen Möglichkeiten zu nutzen, ist ein Softwareupdate notwendig, welches direkt aus Frankreich per Fernwartung über das Internet erfolgt; die Griffin Lautstärkeregelung funktioniert auf Anhieb.

In der Tat handelt es sich bei dem Trinnov um einen PC im Gewand eines Hifi Gerätes - allerdings ohne Display und IR Geber. Trinnov macht daraus auch gar keinen Hehl. Von hinten sieht man deutlich die typischen PC Anschlüsse. Dieser PC, ein Dual Core MSI, ist auch dringend erforderlich; die Berechnungen wären mit reinen DSP's nicht lösbar. Ich möchte mich an dieser Stelle nicht mit den Eckdaten dieses Rechners befassen, sondern vertraue darauf, dass die Herrschaften bei Trinnov ausreichend Rechenpower verbaut haben. Viel wichtiger wiegt die Tatsache, dass von dem PC - trotz Lüftern - nichts zu hören ist!

Das Einrichten der "Fernbedienung" auf meinem iPad war denkbar einfach. Ich habe mich zunächst an meiner Fritz Box angemeldet, um zu sehen, welche IP Adresse vergeben worden ist. Auf dem iPad habe ich Mocha VNC lite installiert. Unter dem Punkt "Configure" gibt man die IP Adresse an, die an den Trinnov vergeben worden wurde. Als Passwort wird die Seriennummer des Gerätes angegeben (sie steht auf der Rückseite). Sind diese beiden Angaben gemacht, kann man über den Punkt "Connect" Kontakt mit dem Trinnov aufnehmen.


So sieht die Mocha App aus. Da die App sehr gut und flüssig funktioniert, habe ich die Bezahlversion installiert. Benötigt werden links die Reiter „Connect“ und „Configure“.


Die aktuelle Oberfläche ist - wie ich finde - sehr schön gestaltet. Man gelangt zunächst auf die Hauptseite, auf welcher man die Quellen auswählen kann, die Lautstärke ändern kann, die sogenannten Presets anwählen kann. Hier findet sich also alles, was zum Hören benötigt wird. Der Button "Settings" führt zu einer Seite, auf welcher u.a. Clock Einstellungen vorgenommen werden können. Ferner findet sich auf dieser Seite der Zugang zur Einmessung mit dem 3D Mikrofon - "Optimizer". Mit dem Klick auf dem Button "Advanced Settings" gelangt man in den Kaninchenbau...  

 


So wird man vom Trinnov begrüßt. Die Eingänge lassen sich vielfältigst konfigurieren.
Ich habe erst einmal die Namen geändert.
Klickt man  auf Settings erscheint folgende Seite…


Hier führt man unter dem Button „Optimizer“ die Einmessung Schritt-für-Schritt durch. Der Rest der Buttons ist ebenfalls selbsterklärend.

Die erste Seite „Advanced Settings“ aka der Kaninchenbau…

Die Einmessung mit dem 3D Mikrofon ist ebenfalls denkbar einfach. Wählt man den Menüpunkt Optimizer aus, gibt es eine wirklich gut gemachte Schritt-für-Schritt Anleitung, wie man die Einmessung vornimmt. Zunächst schließt man die vier XLR Stecker an die entsprechenden Buchsen am Trinnov an. Die Ausrichtung des Mikrofons verdient eine gewisse Sorgfalt: es sollte sich genau mittig zwischen den Lautsprecher auf Ohrhöhe befinden. Eine rote Lampe am Mikrofon wird dabei direkt auf einen Punkt zwischen den Lautsprechern ausgerichtet. Ferner sollte das Mikrofon genau waagerecht ausgerichtet sein. Ich habe dazu meine Plattenspieler Libelle benutzt. Das Berechnen der Korrekturfilter schätze ich auf eine Minute. Je nach Umgebung und Erfahrung würde ich für das korrekte Einmessen etwa zwei Stunden ansetzen. Dies ist natürlich nur einmalig notwendig - außer der Raum erfährt eine deutliche Veränderung.
Das Mikrofon hat einen durchaus stolzen Preis und kann bei Jörg ausgeliehen werden.

An dieser Stelle empfehle ich ausdrücklich, auch die Lautsprecher zunächst so penibel wie möglich auszurichten. Hier macht sich ein Laserpointer mit Entfernungsmessung schnell bezahlt. Der Trinnov bietet zwar ein "3D Remapping" an, dennoch ist es besser - wo immer möglich -, die  Lautsprecher mechanisch zu verschieben. Ich sehe in diesem Feature eher eine Notnagellösung. Auch bietet sich an, den Raum zunächst einmal zu optimieren, statt sich ausschließlich auf den Trinnov zu verlassen. In der Raumoptimierung und dem richtigen Aufstellen der Lautsprecher  steckt nach wie vor das größte Potential. Oder anders: der Trinnov wird die besten Resultate erzielen, wenn man vorher die Hausaufgaben gemacht hat.

 


Das 3D Mikro mit Deckel.

 


Ich habe mir mit Kabelbinder helfen müssen, um das Mikrofon sicher zu fixieren…

Nach der Einmessung legt das Gerät automatisch fünf verschiedene Presets fest - von "Comfort" bis "Monitoring". In der Bedienungsanleitung werden die Absichten der Ingenieure in zwei bis drei Sätzen erklärt.  Nun ja.

Ach ja, da wäre noch ein Kritikpunkt - nämlich die Bedienungsanleitung. Sie ist nur in englischer Sprache verfügbar.
Zwar hat man sich bemüht, eine möglichst einfache Sprache zu nutzen und mit vielen Illustrationen zu arbeiten - jedoch ist es aus meiner Sicht wichtig, gerade die Einstellungsmöglichkeiten unter der Rubrik "Advanced Settings" in der eigenen Sprache zu lesen.



Die Bedienungsanleitung?

 


Wo war ich? Eigentlich in meinem Keller. Hier hat der Trinnov den Lyngdorf vom Rack gestupst. Kein HIFI Gerät mehr, sondern ein Computer in einer silberfarbenen Alu Kiste mit Monitor und Maus. Als ich den Aufbau hinter mich gebracht hatte, musste ich laut lachen!
Vor einigen Monaten habe ich bei Jörg den AURALiC Aries gekauft.
Natürlich war der gute Klang entscheidend, aber eben auch die Tatsache, dass ich keinen Computer im Rack haben wollte.
Und jetzt das !



Die computerfreie Hörumgebung…

Ich habe mich zunächst auf die Einstellung "Monitoring" gestürzt.
Meine Neumann KH 310 spielen von Haus aus neutral, so dass mir diese Kombination sinnig erschien.
Ich habe einige Jahre die Swans M1B gehört und mich an den nüchternen, sehr detaillierten Klang mit guter Räumlichkeit gewöhnt.
Um diesem Klangideal näher zu kommen habe ich dann im Studiobereich umgeschaut.
So bin ich zu diesen Lautsprechern gekommen.
Für jemanden, der passive Standlautsprecher in einem großen Wohnzimmer betreibt und damit glücklich ist, wird mit der Kombination aus Trinnov und Aktivlautsprechern  möglicherweise nichts anfangen können.
Die Röhrenfans werden wahrscheinlich ebenfalls mehrheitlich keinen Gefallen an dieser Lupen Konstellation finden.
Naja, und manchmal steht sich der Audiophile mit seinen zum Teil antiquierten Sichtweisen natürlich auch selbst im Wege...
Biegt doch bitte ein wenig mehr am Klang rum - vorausgesetzt Ihr nutzt dazu gutes Equipment !  Das ist wirklich völlig okay, ja ?

Aktivlautsprecher bieten theoretisch die bessere Kombination aus Treibern und Verstärkern an. Ihnen traue ich am ehesten - auch und gerade in den unteren Frequenzen - zu, dass sie ein paar dB extra vertragen. Mit Passivlautsprechern wird man nicht das ganze Potential nutzen können.

Stück für Stück. Vor der Einmessung fiel mir auf, mit welcher Detailfülle der Trinnov aufwarten kann. Die kannte ich bislang so nicht. Im Vergleich zum Lyngdorf war einfach mehr da.
Nach dem Einmessen klappte mir dann die Kinnlade herunter.
Nun wurde der Unterschied zum Lyngdorf schon sehr groß.
Man hört einfach kein Hifi Gerät mehr !
Die in Foren manchmal genannte Befürchtung, alles würde sich zusammen gesetzt, fragmentarisch anhören, kann ich nicht bestätigen.
Die Darbietung klingt mühelos, sachlich nüchtern und analog. So stelle ich mir das Sounding eines Studio Gerätes vor.
All die Diskussionen über Ausphasen der Geräte, der richtige Stand eben dieser Geräte, der Einsatz der einzig richtigen Kabel, das einzig richtige Dateiformat für Musik aus dem Netzwerk - diese Liste ließe sich weiter fortsetzen, erscheint mir im Moment so wahnsinnig kleingeistig.
Sicher sind das alles wichtige Dinge, die es nicht zu unterschätzen gilt; die Bedeutung und die Wirkung habe ich jedenfalls bislang überhöht.
Der Trinnov feiert eine Party, die mit anderen Tools einfach nicht möglich ist. Punkt !
Ach: ich habe mir bislang noch keine Mühe gemacht, das Gerät richtig auszuphasen - es ist mir schlicht und einfach gerade wurscht.

Bereits in der „Comfort“ Einstellung gilt der beschriebene Eindruck. Hier ist die Zielkurve für den Frequenzgang nicht ganz linear; es gibt eine sehr kleine Bassbetonung mit leichtem Abfall zu den höchsten Frequenzen.
Perfekt nüchtern ist die „Monitoring“ Einstellung.
Dies sollte nicht mit langweilig verwechselt werden! Diese Einstellung macht echt Spaß und ist "langstreckentauglich".

Durch die hohe Güte der Korrektur ergibt sich ein Dilemma.
Man sucht zwangsläufig nach der aller, aller, aller optimalsten Einstellung.
Anders als bei Lyngdorf gibt es zig Möglichkeiten, Einfluss auf den Klang zu nehmen.
Warum sollte man mit etwas zufrieden sein, wenn man weiß, dass es noch besser geht?

..............

Mittlerweile sind einige Tage vergangen.
Ich habe meine „Monitoring“ Einstellung ein wenig umgebaut und genieße die Musik.
Ich kann nicht abstreiten, dass eine gewisse Melancholie in der Luft liegt.
Ich weiß nicht, welche Projekte ich in Zukunft angehen soll.
Sicher, die "Zweitanlage" im Wohnzimmer verdient meine Aufmerksamkeit.
Der Lyngdorf darf dort seine nächsten Jahre verbringen.
Für die halben Preis des Trinnov ist und bleibt er ein wahnsinnig guter Verbesserer - der erste, der mich wirklich für Jahre glücklich gemacht hat.
Im Keller hingegen bin ich wohl erst einmal fertig und kann mich ganz auf die Musik stürzen. Und darauf freue ich mich!


Fazit:
Der beste Verbesserer und Vorverstärker, den ich bislang hören durfte.
Wer - wie ich - auf der Suche nach völlig entschlackter, klarer Dreidimensionalität mit ALLEN Details ist, kann hier getrost zugreifen und die Suche beenden.
Die Installation ist wirklich nicht schwer.
Sollte es Verständnisfragen geben, hilft neben Jörg sicherlich auch der sehr nette Vertrieb weiter.
Man fühlt sich als Kunde wirklich sehr ernst genommen !
Man sollte sich gut überlegen, ob man dieses Gerät testet - es gibt mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen Weg zurück.
Vielleicht hilft es zu wissen, dass man mit diesem Gerät in der Lage ist, einen großen Bogen um Voodoo Gedöns zu machen; das braucht man dann wirklich nicht mehr.
Und das gesparte Geld kann man dann schon einmal zur Seite legen...


Pro:
- akustische Optimierung vom Feinsten
- individuelle "Voicing"-Vorlieben können bequem mit einem Equalizer abgespeichert werden
- sehr untechnischer, analoger Klang
- ja! - der Preis

Kontra:
- keine Hifi-typische Bedienung - und in Folge dessen:
- vermutlich sehr geringer WAF!
- Bedienungsanleitung deutlich zu knapp und nur in englischer Sprache
- nichts für Hörer, die sich Süße und Wärme wünschen
- kein DSD in absehbarer Zeit

Die Mitspieler:
- AURALiC Aries
- A&V getunter Pro Ject RPM 5.1 Superpack mit Lehmann Verstärker
- Lyngdorf DPA-1
- Neumann KH 310
- A&V und German Highend Kabel
- Hofa Akustik, Swans Stands, DIY Rack und Ikea High End Gerätebasen
- Vincent Stromverteiler
- diverses Zubehör

Gehörtes:
- Melody Gardot "Currency of Man" via TIDAL
- Simply Red "Big Love" via TIDAL
- Snoop Dogg "Bush" via TIDAL
- Fleetwood Mac "Tango in the Night" 24/192
- Parov Stelar "The Art of Sampling" via LP
- Bob Marley/Wailers "Survival" via LP
- Pink Floyd "The Division Bell" via LP


......................................



Nachtrag: Der Kaninchenbau

Ich habe ein wenig überlegt, ob ich dieser Kapitel wirklich schreiben soll.
Dies hat maßgeblich zwei Gründe: ich habe noch nicht genügend Wissen und Erfahrung angesammelt, um hier einen Ratgeber zu verfassen.
Außerdem sind die Möglichkeiten sehr komplex - das kann verstörend sein, wenn man sich bislang nur mit konventionellen Hifi Geräten befasst hat.
Hier geht es darum zu verstehen, dass der Trinnov keinen Klang hat; er hat prinzipiell das Sounding, das ihm programmiert wird bzw. – wie oben geschrieben – das Sounding, das nach der Einmessung gespeichert wird.
Deshalb war es für mich auch so schwer, diesen Eigenklang zu beschreiben, so dass ich eher auf die Funktionen eingegangen bin.
Der typische Audiophile komponiert mit Gerätschaften seinen Wunschklang - also welcher CD Spieler passt zu welchem Verstärker? - oder ähnlich.
Mit dem Trinnov geht man andere Wege.



Hier ein vorher nachher Bild des Gebirges, welches ich Keller nenne.
Da der Trinnov auch gut „anschieben“ durfte, kann sich das Resultat sehen lassen.
Und hören natürlich auch!  Die Restwelligkeit habe ich bewusst akzeptiert.
Hier sieht man übrigens auch den Crossover von Tief- zu Mitteltöner zwischen 600 und 700 Hz. Die leichte Bassanhebung ergibt sich aus meiner „Target Curve“.



Links neben den „Optimizer Graphs“ liegt der Reiter „Optimizer Settings“.
Allein die Beantwortung der Frage, wieviel „Maximum Boost“ möglich ist, kann mindestens einen kompletten Tag in Anspruch nehmen… Hier gilt: vorsichtig sein !



Die Target Curve für den linken Kanal. Man kann die Kanäle auch „Link“en.
Dann werden beide Kanäle gleichzeitig bearbeitet.
Für den Bassbereich bietet sich meist eine separate Einstellung an.



Der grüne Bereich definiert den „Arbeitsbereich“ für Korrekturen. Ich habe grundsätzlich darauf geachtet, dass das Absenken deutlicher getan wird als das Auffüllen.
Ferner habe ich die Korrekturmöglichkeiten mit zunehmender Frequenz stark eingeschränkt.


Die Seite „Advanced Settings“ sollte aus meiner Sicht nur mit Vorsicht genutzt werden.
Keine Angst: Die Standardeinstellungen, die nach der „Optimizer“ Einmessung abgespeichert werden, schaffen bereits 90 bis 95% der gesamten Qualität.
Ich habe oben illustrierte Änderungen vorgenommen.
Sie passen so ganz gut zu meinem Raum und den Lautsprechern.
Andere Lautsprecher und Räumlichkeiten brauchen sicher andere Korrekturen.
Sollte man nicht genau wissen, was man wie optimiert, empfehle ich, dass man sich technischen Rat einholt.

Viel Spaß !
Alex

Bei Interesse an eine Vorführung können Sie gern einen Termin bei uns im Studio vereinbaren.

Weitere Infos zum Trinnov ST2 Hifi und Amethyst gibt es hier:
HighEnd-Hifi-Shop (anklicken)








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